Buddhistische Tempel, Ayurveda, Teeplantagen, Strände unter Palmen, freundliche Menschen – wenn es ein Paradies geben sollte, so beschrieben Reisende vergangener Zeiten die Insel, dann müsste es Sri Lanka sein, oder Ceylon, wie sie bis 1972 hieß. Überschattet wurde das Paradies von über dreißig Jahren Bürgerkrieg, entstanden aus den historischen Konflkten zwischen hinduistischen Tamilen und buddistischen Singhalesen um die Vorherrschaft im Lande, der Zehntausende Menschenleben forderte.

Die Geschichte Sri Lankas

Ruwanwelisaya stupa in Anuradhapura, Sri Lanka.

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Die ‘Tamil Tigers‘, die für eine autonome Tamilen-Republik kämpften, hielten den Norden der Insel, aber auch fast die gesamte östliche Küstenregion von Trincomalee bis südlich von Batticaloa besetzt. Für den Tourismus waren diese Regionen viele Jahre lang überhaupt nicht oder nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu bereisen.
Eine zusätzliche Katastrophe erreilte die kleine Insel mit dem verheerenden Tsunami vom Dezember 2004, bei dem etwa 45 Menschen starben und ganze Küstengebiete zerstörte.

Aber seit Mai 2009 herrscht endlich Frieden im Land, und die Besucher der kleinen Insel spüren, wie glücklich die Menschen darüber sind. Wer diese Atmosphäre spüren möchte, kann das in der Hauptstadt Colombo auf dem Galle Face Green. Der ehemalige Befestigungsgraben und militärische Exerzierplatz ist Treffpunkt der Sri Lanker an den Wochenenden. Während des Krieges abgesperrt und verweist, symbolisiert er heute die Lebensfreude der Menschen.

Attraktionen in Sri Lanka

Eine besondere Attraktion ist das Galle Face Hotel am Ende des Platzes. Es wurde 1864 erbaut und gilt als eines der luxuriösesten Hotels Asiens. Dennoch sind Standard Rooms durchaus erschwinglich, und ein Abend im Strandlokal des Hotels ist ein Highlight des Aufenthalts in Colombo. Platz und Hotel gehören zum Stadteil Fort, einst Siedlung arabischer Händler und danach Festung der jeweiligen Kolonialmächte, der Portugiesen, der Holländer und der Briten. Hier befindet sich auch der berühmte Uhrturm. 30 m hoch und urspünglich ein Leuchtturm.

Das ‘wahre’ Leben Colombos spielt sich im Stadtteil Pettha mit seinen zahllosen Geschäften und Märkten ab, auf denen es alles zu kaufen gibt. Wer sich für die Historie von Stadt und Land interessiert, findet hier auch das Dutch Period Museum. Wer noch mehr über Holländer in Sri Lanka erfahren will, sollte eine Reise nach Galle unternehmen, am besten mt dem Zug entlang der Westküste. Ideal für einen Tagesausflug. Galle gilt als die interessanteste Stadt des Südens, die das aufregende Flair einer Handelsstadt hat. Wichtigste Sehenwürdigkeit ist hier das Dutch Fort mit seinen mächtigen Schutzwällen.

Besonderheiten Sri Lankas

The entrance of the Galle Fave Hotel, Colombo,...

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Sri Lanka mit dem Zug zu bereisen, ist ein besonderes Erlebnis. Die Strecke zwischen Colombo und dem östlchen Badulla gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt, die durch riesige Teeplantagen über Nuwara Eliya, der höchst gelegenen Stadt der Insel, ins zentrale Bergland führt. Auch Kandy mit dem Tempel Dalada Maligawa, der den rechten Backenzahn Buddhas aufbewahren soll, erreicht man mit dem Zug.

Der Tempel ist einer der besonderen Heiligtümer des Landes, ebenso wie der Bodhi-Baum in Anuradhapura im Norden, unter dem, wie es heißt, Buddha Erleuchtung gefunden hat. Anuradhapura gilt als heiliger Ort des Buddhismus, wo sich bedeutende Tempelanlagen befinden. Sri Lanka ist ein Land des Buddhismus, aber auch der religiösen Vielfalt.

Vor allem in den Hafenstädten Trincomalee und Batticaloa an der Ostküste kann man das Miteinander der Angehöriger aller großen Religionen erleben. Genau so vielfältig wie Religion und Kultur ist auch die Küche es Landes, die zu den schärfsten der Welt gehört. Zurück in Colombo, kann man den Besuch der Insel mít einem Abstecher nach Negombo, einem der attraktiven Küstenorte, mit dem Besuch eines der vielen Fischrestaurants beenden.

Sri Lanka – der nächste Urlaub?

In Sri Lanka können sich Reisende wieder, bis auf wenige Ausnahmen im hohen Norden, uneingeschränkt und sicher bewegen. Überall erwarten Hotels und Gästehäuser aller Preisklassen ihre Gäste, überall warten die Three-Weeler oder Tuk-Tuks, um die Besucher zu den Touristenattraktionen zu bringen. Und überall begegnet den Gästen das Lächeln der Menschen, egal ob sie Hindus, Buddhisten, Muslime oder Christen sind.

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